Schwerpunkte unserer Tätigkeit

In über 150 Nummern hat unsere Vereinigung in ihrem Zwei-Monats-Bulletin Stellung bezogen, um Falschaussagen, Lügen und einseitiger Meinungssteuerung entgegen zu treten.

Schwerpunkte 1981-1996
Unsere Tätigkeit im oben genannten Zeitraum konzentrierte sich auf Beobachtung und Kritik unserer elektronischen Medien von Radio und Fernsehen. Schwerpunkte unserer Arbeit bildeten Berichte und Stellungnahmen zu den folgenden Themen:

Von der Demokratie zur Mediokratie
Darin wurde der bekannte Staatsrechtler Dr. Kurt Eichenberger zitiert. Er sagte: «Die Television, das Radio, das Massenblatt prägen zunehmend die demokratische Meinungs- und Willensbildungsvorgänge. Die politische Macht der Parteien, Parlamente und Regierungen wandert beschleunigt in die Redaktionssäle der Monopol- und Massenmedien, die damit zu staatsgestaltender Grösse aufsteigen.»

Die Armee als Prügelknabe der Nation
Eine einheitlich gesteuerte Diffamierungsaktion wie 1989 im Zusammenhang mit der Armee-Abschaffungs-Initiative der GSoA hatte es bisher noch nie gegeben. Unsere elektronischen Medien hatten dabei die Führungsrolle übernommen. Unsere Vereinigung untersuchte und analysierte 42 Sendungen, von denen 38 als einseitig und verunglimpfend eingestuft werden mussten.

Schwerpunkte 1996-2000
Der neue Stil des «Lackabkratzers» und des «Unruhestifters» unserer elektronischen Medien Radio und Fernsehen ist zum Leitmotiv des Medienverbundes geworden, dessen Macht ständig im Wachsen ist. Ab 1996 sehen wir unsere Hauptaufgabe darin, dieses Machtgebaren für den Normalbürger begreifbar und durchschaubar zu machen. Die Beschuldigungen und Diffamierungen des Verhaltens der Schweiz im 2. Weltkrieg nehmen kein Ende und fordern uns immer wieder zur Stellungnahme heraus. Die vom Bundeshaus angewandte Taktik der Verschleierung der wahren Absichten hinter wohlklingenden Versprechen, die von den Medien weitgehend mitgetragen werden, wird zu einem weiteren Schwerpunkt unserer Aktivitäten.

Das Tribunal der Heutigen über die Gestrigen
Mit der Entschuldigung von Bundespräsident Villiger zum 50-jährigen Gedenken des Kriegsendes begannen die seither nicht mehr endenden Angriffe auf das Verhalten der Schweiz im 2. Weltkrieg. Diese anfänglich von aussen kommenden Angriffe haben sich bekanntlich eine Reihe von Intellektuellen und Politikern angeschlossen, die darin eine neue Möglichkeit erblickten, die Fundamente schweizerischen Selbstbewusstseins in Frage zu stellen und zu unterminieren. Dieses Thema hat uns seither beschäftigt und wird uns weiterhin beschäftigen. Immer klarer zeigt sich, dass es gewissen einflussreichen Kreisen darum geht, die Idee Schweiz zu zerstören. Journalisten, Politiker und Historiker haben sich zu einer unheiligen Allianz zusammen gefunden um die tragenden Werte der Willensnation Schweiz zu bekritteln, ja sie als obsolet und überholt zu diffamieren. Unsere Medien tun ihr Bestes, um die Angriffe von Aussen und Innen im Gang zu halten.

Freispruch für die Schweiz
war das Thema von Professor Dr. Ernst Leisi an der Jahresversammlung vom 17. April 1997. Professor Leisi gab als Zeitzeuge Auskunft über die Wirklichkeit der Kriegsjahre, die ganz anders war, als wie sie von der neuen Generation der Historiker allgemein dargestellt wird. Wie in einem Inquisitionsprozess werde heute die Aktivdienstgeneration auf die Anklagebank versetzt, erklärte Leisi. Zur Rechtfertigung der zu Unrecht beschuldigten Generation schrieb Leisi das Buch «Freispruch für die Schweiz», dessen Wahrheitsgehalt die Zuhörer zu offenen Ovationen hinriss.

Die Schweiz im 2. Weltkrieg
Die Jahresversammlung vom 24. März 1998 stand nochmals im Zeichen der Aufarbeitung der Geschichte der Kriegsjahre. “Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft meistern”, erklärte Treumund E. Itin, der an Hand von Zahlen überzeugend darstellte, dass die heute angefochtene Schweiz für die Juden und andere Flüchtlinge mehr getan hat, als jedes andere Land. Seine Darstellungen fanden in der Broschüre «Die Schweiz im 2. Weltkrieg» ihren Niederschlag. Diese Publikation erlebte drei Auflagen und brachte unserer Vereinigung einen bedeutenden Zuwachs an Mitgliedern und erlaubte es uns, unsere Aktivitäten auszuweiten.

Von der Bewährung zum Kniefall
Dr. Sigmund Widmer und Nationalrat Luzi Stamm referierten an der Jahresversammlung vom 25. März 1999 in Zofingen. Dr. Sigmund Widmer befasste sich aus der Sicht des Historikers mit der noch immer weitergehenden Kampagne gegen die Schweiz. Scharfsinnig beleuchtete er das fragwürdige Verhalten einzelner Historiker und Intellektueller. Nationalrat Luzi Stamm, der Autor des Bestsellers «Der Kniefall der Schweiz», zeigte die Hintergründe auf, die zum beschämenden «Kniefall» geführt hatten.

Abstimmungskämpfe gegen Gesetze durch die Hintertüre
Unter der Headline «Neue Bundesverfassung -Vorsicht Falle» half unsere Vereinigung erfolgreich mit, dass das von keiner Partei bekämpfte Gesetz zu einer Zitterpartie geworden ist. Ähnlich verhielt es sich mit der Abstimmung über das neue Asylgesetz. Wir werden weiterhin mit Verunglimpfungen, mit bewusster Desinformation und Manipulation rechnen müssen. Dies um so mehr, als sich die Auseinandersetzung rund um die Neutralität verschärfen wird. Wir werden weiterhin für jene Werte eintreten, die wir für ein weiteres Bestehen der Willensnation Schweiz als unabdingbar erachten.

Schwerpunkte der Jahre 2000- 2003
20 Jahre Medien-Panoptikum, Feier auf der Habsburg am 29. Sept. 01 Inhalt der Feier war eine Standortbestimmung über den Tag hinaus. Es gilt der heutigen Realität ins Auge zu schauen und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Als Realität ist festzuhalten:
Der Marsch der 68er durch die Institutionen ist weitgehend vollzogen. Das Ergebnis ist eine weitgehende Gleichschaltung und Angleichung der elektronischen wie auch der gedruckten Information. Ueber die Parteigrenzen hinaus bestehen übergeordnete Interessen und entsprechende Tabuzonen. Information aus dem Bundeshaus wird mehr und mehr zur Staatspropaganda. Die Meinungsfreiheit ist in ihrem Kern bedroht. Referenten: Ueli Maurer, Präsident SVP Schweiz
Evelyne Hutter Young4FUN (16 Jahre alt)
Herbert Meier, Präsident der Vereinigung Medien-Panoptikum
Ueli Maurer spannte in seinen Ausführungen den Bogen über die Medien-Situation von heute: «Wenn ich den Bogen vom anwaltschaftlichen Journalismus der 80er Jahre zu heutigen Problemen geschlagen habe, so soll dies zeigen, dass der "Vereinigung Medien-Panoptikum" die Themen noch lange nicht ausgehen werden. Was über alle Aktualitäten hinaus bleibt, ist eine Grundhaltung, die sich im Sinn der christlich-abendländischen Wertordnung dem Bürger verpflichtet fühlt.»

Das Jahr 2002
war, gekennzeichnet durch unseren Einsatz gegen den UNO Beitritt. Das von uns stark unterstützte "Mittelland-Komitee" kämpfte an vorderster Front. Wir setzten alle verfügbaren finanziellen Reserven ein. Die Abstimmung wurde schlussendlich zu einer Zitterpartie, die zu unseren Ungunsten ausging.
Im gleichen Jahr fand die EXPO im Seeland statt. In der Rückblende bleibt ein schales Gefühl zurück. Wohl wurde viel Wertvolles und Interessantes geboten, doch war der milliardenteure Anlass trotzdem keine Landesausstellung sondern eher eine multikulturelle Schau. Negativer Höhepunkt war das "Affentheater" am 1. August.
Erfreulich war die Ehrung der beiden amerikanischen Autoren, Stephan Halbrook und Angelo Codevilla, die beide je ein Buch über die Haltung der Schweiz im 2. Weltkrieg geschrieben hatten und dadurch ein Gegengewicht zum Bergier-Bericht errichteten. Die Ehrung fand in der Fraumünsterkirche statt. Die Laudatio hielt alt Botschafter Carlo S.F. Jagmetti.

Am 18. Mai 2003
fand die Abstimmung über die Armee XXI statt. Auch hier hat sich unsere Vereinigung stark engagiert. Allerdings standen uns die für die UNO ausgegebenen Finanzen nicht mehr zu Verfügung. In einer beispiellosen, von langer Hand vorbereiteten Kampagne gelang es dem VBS eine 70% Mehrheit hinter sich zu scharen. Wie unredlich, ja tückisch der VBS den Abstimmungskampf geführt hatte, zeigte sich schon bald.
Die Stunde der Wahrheit läutete dann, als der oberste Chef der Armee Keckeis in völlig sachlichem Ton erklärte, dass die neue Armee nicht mehr in der Lage sei, das Land zu schützen und zu verteidigen. Somit war auch die vielbeschworene Neutralität zu einem Fetzen Papier geworden.
Immer wieder hat unsere Vereinigung die Drogenfrage aufgegriffen. Unter dem Titel "Kapitulation vor der Sucht" bekämpften wir die Freigabe des Cannabis-Konsums wie auch die Anerkennung von Heroin als "Heilmittel" und von den Krankenkassen bezahlte Therapieform.

Abstimmung Beitritt zum Schengen- und Personenfreizügigkeits-Abkommen 2005
Ähnlich wie bei UNO-Beitritt leisteten wir auch bei dieser hart umkämpften Vorlagen einen gewichtigen Beitrag, wiederum unter dem Namen "Mittelland-Komitee". Unser finanzieller Beitrag belief sich auf Fr. 180 000.–.